Zum Buskonzept Nürnberg Süd

Wendelstein - Zum Buskonzept Nürnberg Süd mit Anschluss Klein-/Großschwarzenlohe und Schwanstetten/Schwand. Aus den zwei Abendveranstaltungen in Katzwang und Kornburg.

Aus den zwei Abendveranstaltungen in Katzwang und Kornburg konnte man als Zuhörer feststellen, dass sich seit ca. 30-40 Jahren an der Verkehrsplanung bezüglich der öffentlichen Nahverkehrsmittel für den Süden nichts geändert hat. Aber jetzt, da eine Euphorie in Sachen CO2-Ausstoß in aller Munde ist und es dazu sogar Zuwendungen für Maßnahmen gibt, die den öffentlichen Nahverkehr im Freistaat fördern, wird man aktiv.

Für das Buskonzept Kornburg ist festzustellen, dass die Argumente für eine gewünschte Direktverbindung von Schwand nach Nbg.- Bauernfeind sehr dürftig waren – zumindest was die Verlängerung von Kornburg nach Schwand mit dem Bus betrifft, war nichts zu hören, außer, dass die Rother vielleicht mit ins Boot kommen. Der Bgm. von Wendelstein hat wohl seine Bereitschaft mit Zuschüssen für eine Haltestelle nach Kleinschwarzenlohe zu Aldi und Edeka und eine eventuelle Anbindung nach Schwand angesprochen, von dem Bgm. aus Schwand/Leerstetten kam nur eine Aussage, ihm fehlen hierzu Beschlüsse aus seinen Gremien. Wenn man bedenkt, dass gerade aus diesen Dörfern in den nächsten Jahren ein sehr großes Verkehrsaufkommen durch einen laufenden Zubau von Häusern in den Gemeinden Leerstetten und Großschwarzenlohe entsteht und all die Anwohner nach Nürnberg pendeln wollen. Hier hat man kein klares Wort gehört, die Direktlinie zu unterstützen.

Frage: Was wurde in all den letzten Jahren im Rother Kreistag zu einer Schnellverbindung nach Nbg. besprochen, hier treffen sich doch regelmäßig die gewählten Gemeindevertreter? Man hat halt jahrelang immer auf das Auto als Verkehrsmittel gesetzt und die öffentlichen Verkehrsmittel vernachlässigt. Heute, weil der PKW-Verkehr vor dem Kollaps steht wird man aktiv.

Lieber berät man über Flächennutzungspläne und die Ausweisung von immer mehr Baugebieten, aber die fehlende Infrastruktur für öffentliche Verkehrsmittel wurde bei Seite geschoben.

Aus diesen negativen Gegebenheiten ist man als Bürger frustriert und mehr oder weniger enttäuscht von den gewählten Gemeindevertretern,

Fazit: Es kann nur besser werden, hoffentlich müssen wir nicht wiederum 20 Jahre auf lukrative Verkehrsmittel warten.

Von: Heinz Burk (Großschwarzenlohe), Donnerstag, 13. Februar 2020 - Aktualisiert am Mittwoch, 26. Februar 2020

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