Bei IBgW-Ortsrundgang: Landwirte und Städter im Dialog
Für die einen ist es Freizeit-Areal, für die anderen der tägliche Arbeitsort – dennoch sind Wendelsteins Wiesen- und Ackerfluren eher selten Orte der Begegnung zwischen örtlichen Landwirten und der städtisch geprägten Wendelsteiner Bevölkerung. Dabei gäbe es viele Fragen. Sie zu stellen, dafür bietet der nächste Ortsrundgang der Ortsinitiative IBgW die perfekte Gelegenheit.
Wendelstein – Hier Gewerbe und Reihenhaus-Siedlungen, dort weitläufige Feldflur und Bauernhöfe – nirgendwo im Landkreis Roth treffen Landwirtschaft und eine städtisch geprägte Bevölkerung so auffällig aufeinander wie in Wendelstein. Mit einem Ortsrundgang am Samstag, den 29. August möchte die Initiative „Bürger gestalten Wendelstein“ (IBgW) versuchen, beide Welten zusammenzuführen. Die IBgW kooperiert dabei mit dem Bayerischen Bauernverband (BBV) im Landkreis Roth. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr im Ortszentrum des Wendelsteiner Ortsteils Raubersried.
Das lockere Treffen zwischen Vertretern der Landwirtschaft und interessierten Bürgern besteht je nach Wetterlage aus einem rund einstündigen Rundgang über die Ackerflur rund um Raubersried und einem anschließenden Gespräch mit Landwirten aus der Region. Fachlich begleitet wird das lockere Treffen vom Rother BBV-Kreisgeschäftsführer Daniel Meier sowie der Rother Kreisbäuerin Monika Volkert. Mit dem Ortsrundgang setzt die zehn Jahre alte Ortsinitiative die Tradition ihrer sommerlichen Ortsrundgänge fort.
An Gesprächsstoff dürfte es nach Einschätzung der IBgW bei dem Zusammentreffen kaum mangeln. Viele Wendelsteiner erlebten zwar bei ihren Spaziergängen oder beim Hundeausführen den jahreszeitlichen Wechsel auf den Äckern und Wiesen. Einblicke in die Landwirtschaft, etwa die wechselnden Fruchtfolgen gerade auch in Zeiten des Klimawandels, hätten die Wenigsten. Umgekehrt stößt das ärgerliche Verhalten mancher Spaziergänge, etwa bei Verstößen gegen das Betretungsverbot landwirtschaftlicher Flächen, so machen Landwirten in den Sommermonaten bitter auf. „Brücken bauen scheint bisweilen von Nöten“, ist IBgW-Sprecherkreismitglied Klaus Tscharnke überzeugt“.
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