Achtung Kinder

Wendelstein - Ostermontag war es endlich so weit. Der Boden war frostfrei und auch das Wetter zeigte sich von seiner freundlichen Seite. Nun konnten auch die beiden ersten Schilder „Achtung Kinder“ in der Nähe der Schulbushaltestelle aufgestellt werden.

  • Alle hoffen nun, dass die Schilder auch beachtet werden.

    Alle hoffen nun, dass die Schilder auch beachtet werden.
    © Bürgerinitiative

  • Die Bürgerinitiative beteiligt sich an der Aktion "Achtung Kinder" von Antenne Bayern.

    Die Bürgerinitiative beteiligt sich an der Aktion "Achtung Kinder" von Antenne Bayern.
    © Bürgerinitiative

  • Ostermontag wurde das erste Schild fest verankert und alle freuen sich.

    Ostermontag wurde das erste Schild fest verankert und alle freuen sich.
    © Bürgerinitiative

  • Fachmännisch wird der Standort des zweiten Schildes ermittelt.

    Fachmännisch wird der Standort des zweiten Schildes ermittelt.
    © Bürgerinitiative

  • Nun werden die Bodenanker eingeschlagen.

    Nun werden die Bodenanker eingeschlagen.
    © Bürgerinitiative

  • Nun hat auch das zweite Schild seinen festen Halt.

    Nun hat auch das zweite Schild seinen festen Halt.
    © Bürgerinitiative

  • Wenn die zuständigen Behörden nichts unternehmen, dann nehmen es die Bürger eben selbst in die Hand.

    Wenn die zuständigen Behörden nichts unternehmen, dann nehmen es die Bürger eben selbst in die Hand.
    © Bürgerinitiative

Obwohl sich die Haltestelle in einer Kurve befindet und dort die Kinder die Straße queren müssen, sind 100 km/h in beide Fahrrichtungen erlaubt.

Die Unfallkommission des Landkreises Roth hält dies dennoch für sicher. Ihre Begründung:

Steht der Bus dann an der Haltestelle, fahren die Autos auf der gleichen Spur und der gegenüberliegenden nur im Schritttempo vorbei. Somit haben wir hier automatisch eine Geschwindigkeitsbegrenzung „erzwungen“.

Am 23. Februar 2018 wurden im bayerischen Reischau zwei elfjährige Mädchen tödlich verletzt, weil sie hinter dem stehenden Schulbus die Straße queren wollten.

Dies ist wegen der schlechten Sichtverhältnisse allerdings auch äußerst riskant. Wenn der Bus aber weggefahren ist, gibt es auch keine „erzwungene“ Geschwindigkeitsbegrenzung mehr.

Am 16. März war der Städte- und Verkehrsplaner Michael Dinter vom renommierten Architekturbüro Albert Speer und Partner (Frankfurt) in Sperberslohe und hat die Verkehrssituation begutachtet. Die Ausgestaltung der Haltestelle war für ihn daher ein klares „No - Go“, auf Deutsch: Das geht gar nicht.

Nun haben also Mitglieder der Bürgerinitiative ihr Sparschwein geplündert, um Holz, Einschlaghülsen und Alu-Profile zu kaufen. Und alle hoffen natürlich, dass die Schilder auch beachtet werden.

Vielleicht wird ja auch das Landratsamt Roth tätig, um durch eine verantwortliche Ausschilderung die Haltestelle sicherer zu machen.

Bürgerinitiative Sperberslohe

Von: Hartmut Schröder (Sprecher der Bürgerinitiative), Dienstag, 10. April 2018 - Aktualisiert am Donnerstag, 19. April 2018
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Bürgerinitiative Sperberslohe« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/biss-sperberslohe
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