Als einzige Bayerische Gemeinde in München vertreten

Rednitzhembach - Für ihren Einsatz für eine inklusive Kommune wurde die Gemeinde Rednitzhembach als einzige Gemeinde Bayerns für den Miteinanderpreis 2019 des Bayerischen Staatsministeriums nominiert. Die enge Zusammenarbeit mit Rhink e. V., dem Rother Inklusionsnetzwerk, hat ihren Teil dazu beigetragen.

  • Von links: Dr. Paul Rösch (Vorsitzender von Rhink), 1. Bürgermeister Jürgen Spahl, Staatssekretärin Carolina Trautner (Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales) und Michael Reutner (Rednitzhembach-Beauftragter von Rhink)

    Von links: Dr. Paul Rösch (Vorsitzender von Rhink), 1. Bürgermeister Jürgen Spahl, Staatssekretärin Carolina Trautner (Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales) und Michael Reutner (Rednitzhembach-Beauftragter von Rhink)
    © Foto: Gärtner Medien

Bürgermeister Jürgen Spahl und der Vorsitzende von Rhink Dr. Paul Rösch sowie der Hembach-Beauftragte von Rhink Michael Reutner nahmen es mit Fassung, dass der Hauptpreis an eine Behinderteneinrichtung ging. So ist es doch eine große Ehre, ein „…ermutigendes Beispiel für ein gelungenes Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Beispiele wie das Ihre.“ so die Bayerische Staatsministerin Kerstin Schreyer. Auch der Bayerische Behindertenbeauftragte Holger Kiesel und seine Mitarbeiterin Kristina Biburger – eine gebürtige Hembacherin – gratulierten zu dem Erfolg anlässlich des Festaktes im Schloss Nymphenburg in München.

Das Rednitzhembach Projekt „Umbau in eine barrierefreie Gemeinde“ wird seit 2016 engagiert verfolgt. Bürgermeister Jürgen Spahl betont, dass alle gemeindlichen Projekte auch in Hinblick auf die Inklusion überprüft werden. Im Zusammenarbeit mit dem Rother Inklusionsnetzwerk und anderen Organisationen wie z. B. den Blindenbund aus Nürnberg und betroffenen Mitbürgerinnen und Mitbürgern wurden beispielsweise ein Teil der gemeindlichen Musikschule entsprechend umgebaut, das Gemeindezentrum und der Platz davor barrierefrei umgesetzt oder der neue Friedhofseingang gerade mit Menschen für Behinderung gestaltet.

Die Barrierefreiheit beschränkt sich nach den Worten des Rhink Vorsitzenden Dr. Paul Rösch nicht nur auf Gehbehinderte bzw. Rollstuhlfahrer sondern geht wesentlich weiter. So wurden beispielsweise inklusive Höranlagen im Gemeindezentrum eingebaut oder bzw. eine solche in der Evangelischen Kirche gemeindlich gefördert. Auch der Rednitzhembach-Beauftragte von Rhink Michael Reutner ist stolz darauf, dass zur Zeit weitere Planungen wie z. B. der Verwaltungsbau der Freiwilligen Feuerwehr auch für Menschen mit Behinderung konzipiert werden.

Der Festakt in München ist für die Gemeinde Rednitzhembach ein Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen.

Von: 1. Bürgermeister Jürgen Spahl (Bürgermeister Gemeinde Rednitzhembach), Freitag, 29. November 2019 - Aktualisiert am Mittwoch, 04. Dezember 2019
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Gemeinde Rednitzhembach« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/rednitzhembach
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