Bei der Vereinsfahrt in die Oberpfalz einen perfekten Tag erwischt

Schwanstetten - Ziel der Vereinsfahrt des Obst- und Gartenbauvereins, die auch in diesem Jahr vom 2. Vorstand Wilhelm Kleinlein und seiner Frau Karin organisiert wurde, war die Oberpfalz. Das Reiseprogramm konzentrierte sich auf die Gegend um Amberg und Schwandorf. Hier gab es allerlei zu entdecken, und das traumhafte Frühsommerwetter tat ein Übriges, um den Tag perfekt zu machen.

  • Gruppenfoto im "Rosengarten" vor der "Stadtbrille", dem Wahrzeichen Ambergs.

    Gruppenfoto im "Rosengarten" vor der "Stadtbrille", dem Wahrzeichen Ambergs.
    © Doris Käsewieter

  • Zwischenstopp am Murner See.

    Zwischenstopp am Murner See.
    © Gisela Künzelmann

  • Frau Mulzer informiert auf ihren Heidelbeerfeldern über Anbau und Vermarktung.

    Frau Mulzer informiert auf ihren Heidelbeerfeldern über Anbau und Vermarktung.
    © Jürgen Künzelmann

Amberg war die erste Station der Reise. Im Rahmen einer Stadtführung wurde schnell deutlich, dass Amberg schon im Mittelalter eine reiche Stadt war. In kurfürstlicher Zeit entstand eine Reihe repräsentativer Bauten. Da Amberg im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurde, blieben sie unversehrt. Nicht von ungefähr war Amberg bis 1810 die Hauptstadt der Oberpfalz, ehe sie von Regensburg abgelöst wurde.

Das Kloster Ensdorf mit der von Wolfgang Dientzenhofer erbauten prächtigen Barockkirche St. Jakobus war das zweite Ziel der Fahrt. Besonders sehenswert waren hier vor allem die Deckenmalereien der Kirche, die von Cosmas Damian Asam stammen. Der Zufall wollte es, dass die Reisegruppe unerwartet eine  Gesangsdarbietung einer jungen Sängerin in der Kirche erleben durfte. Sie probte gerade das bekannte Stück „Hallelujah“ des kanadischen Songpoeten Leonard Cohen für eine anschließende Hochzeit.

Nach dem Mittagessen im Turmrestaurant Obermeier in Klardorf ging es weiter nach Steinberg am See, wo eine Gästeführerin zustieg. Mit ihr an Bord fuhr der Bus zwei Stunden durch das eindrucksvolle „Oberpfälzer Seenland“, das aus den vom Braunkohleabbau übriggebliebenen Tagebaugruben, die man mit Wasser füllte, entstand. Insgesamt beträgt die Wasserfläche über 800 Hektar. Die Seenlandtour führte vom Steinberger See über den Knappensee zum Murner See, dessen Erlebnispark, an dem ein Zwischenstopp eingelegt wurde, ein Paradies für Familien mit Kindern ist. Auch die mit 40 Metern Höhe größte begehbare „Erlebniskugel“ der Welt, die einen großartigen Blick über die Landschaft bietet, gab es  unterwegs zu bestaunen.

Nach der Seenrundfahrt wartete am „Mulzer Hof“ in Naabsiegenhofen bereits die Besitzerin mit einem Begrüßungstrunk, wahlweise entweder in Form von Heidelbeerwein oder Heidelbeersecco, auf die Schwanstettener Reisegesellschaft. Der „Mulzer Hof“ baut Heidelbeeren und Himbeeren an und verarbeitet diese zu Wein, Schaumwein (Secco) und Brotaufstrichen. Zum Kaffee gab es leckere selbstgebackene Heidelbeerschnitten. Anschließend informierte Frau Mulzer im Rahmen einer Führung über Anbau und Vermarktung ihrer Produkte.

Mit dem Abendessen im Gasthaus „Zum Goldenen Lamm“ in Ebenried klang die rundum gelungene Vereinsfahrt aus.

Von: Wilhelm Kleinlein (2. Vorstand), Mittwoch, 05. Juni 2019 - Aktualisiert am Dienstag, 18. Juni 2019
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Obst- und Gartenbauverein Schwanstetten e.V.« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/ogv-schwanstetten
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