Erste Fachkräftemesse im Nürnberger Land startet am 20. Oktober

Nürnberger Land - Die erste Fachkräftemesse im Nürnberger Land findet am Samstag, 20. Oktober, in der Röthenbacher Karl-Diehl-Halle statt. Die Messe bietet den heimischen Unternehmen eine Plattform, um sich als Arbeitgeber zu präsentieren. Interessierte Unternehmen aller Branchen und Größen können sich bis Ende Mai unter www.fachkräftemesse.de um einen der kostenlosen Ausstellerplätze bewerben.

  • Flyer der Fachkräftemesse

    Flyer der Fachkräftemesse

Der Fachkräftemangel wird für viele Unternehmen zunehmend zum Problem. Die Firmen sind daher vermehrt dazu gezwungen sich als potentieller Arbeitgeber zu vermarkten. Sie müssen mit anderen Arbeitgebern (zum Teil weltbekannten Globalplayern) in der Region um Arbeits- und Fachkräfte konkurrieren. Es verlassen zahlreiche Arbeitnehmer täglich den Landkreis, um außerhalb zu arbeiten. Dafür haben sie oftmals einen hohen zeitlichen und finanziellen Mehraufwand zu schultern. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ähnliche berufliche Herausforderungen unentdeckt vor der eigenen Haustüre warten. Mit der Messe wird explizit der regionale Arbeitsplatz beworben.

„Dies passt auch ganz gut in die aktuelle Diskussion über Dieselaffäre und immer weiter zunehmende Verkehrsbelastung“, so Frank Richartz von der Wirtschaftsförderung des Landkreises, der die Messe in Kooperation mit der Stadt Röthenbach organisiert. Aber nicht nur Pendler stehen im Fokus der Messe. Allgemein werden Arbeitssuchende, Wiedereinsteiger, Absolventen verschiedener Maßnahmen und auch Studienabbrecher angesprochen.

„Wir hoffen auf eine rege Beteiligung der heimischen Unternehmen“, so Landrat Armin Kroder. „Schließlich haben uns die Unternehmen in unserer Unternehmensbefragung den Arbeits- und Fachkräftemangel als eines der dringlichsten Probleme kommuniziert.“ Mit der Fachkräftemesse reagiert der Landkreis auf diese Problemstellung. Und hier kommt man den Unternehmen auch sehr stark entgegen. Die Teilnahme an der Messe ist für Aussteller und Besucher kostenlos. Darüber hinaus wird die Messe durch den Landkreis auch intensiv beworben. Und auch der Termin unmittelbar nach der etablierten Röthenbacher Ausbildungsbörse ist bewusst gewählt. So können Unternehmen, die auch an der Ausbildungsbörse teilnehmen, ihren Stand gleich stehen lassen, was eine zusätzliche Erleichterung ist. Der Abbau erfolgt dann wahlweise entweder gleich am Samstag oder erst am Montag. Im Gegensatz zur Ausbildungsbörse dürfen an der Fachkräftemesse allerdings nur Arbeitgeber mit Sitz im Nürnberger Land teilnehmen.

Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter www.fachkräftemesse.de oder telefonisch unter 09123/950-6064.

Von: Pressestelle des Landratsamts, Sonntag, 22. April 2018 - Aktualisiert am Sonntag, 22. April 2018
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Landratsamt Nürnberger Land« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/firma/landratsamt-nuernberger-land/1725

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Kommentare

  • Frank Richartz Di., 24. April 2018 Teilen:

    Sehr geehrter Herr Hein,

    vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihr Interesse an unserer Fachkräftemesse. Selbstverständlich haben Sie Recht, wenn Sie sagen, dass der Fachkräftemangel im gesamten Bundesland ein großes Problem ist und dass es viele Pendler gibt. Und genau da wollen wir ansetzen. Wir wollen die Vielfalt an regionalen und interessanten Arbeitsplätzen im Landkreis Nürnberger Land in den Fokus stellen und Alternativen zum Pendeln aufzeigen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Frank Richartz
    Wirtschaftsförderung Nürnberger Land

  • Hermann Hein Di., 24. April 2018 Teilen:

    Sehr geeherte Damen und Herren aus dem Bereich der Wirtschaftsförderung,

    der Fachkräftemangel ist natürlich im Nürnberger Land als auch im gesamten Bundesland ein großes Problem mit dem Unternehmer zu kämpfen haben.

    Leider musste ich auf Ihrer Homepage lesen, dass bei Ihrer ersten Fachkräftemesse ausschließlich Arbeitgeber mit Sitz im Landkreis Nürnberger Land zugelassen sind. Aufgrund vieler Pendler würde es mich natürlich sehr freuen, wenn hier dieses Ausschlußverfahren nicht gelten würde, da alle Unternehmen durch den Fachkräftemangel betroffen sind.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hermann E. Hein

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