Ich mag dich wie du bist

Nürnberg und Umgebung - Ein Hund konzentriert sich beim Menschen auf das Wesentliche – nämlich den Charakter. Er unterscheidet nicht zwischen Behinderten und Nichtbehinderten, sondern nimmt den Menschen so an, wie er ist. Vollkommen uneingeschränkt und unvoreingenommen. Die Therapiehunde Deutschland können behinderten Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen dabei behilflich sein, die emotionale Ausgeglichenheit zu fördern und soziale Kontakte aufzubauen.

  • Therapiehunde im Auhof

    Therapiehunde im Auhof
    © Therapiehunde Deutschland

  • Symboldbild Therapiehund

    Symboldbild Therapiehund
    © iStockphoto

Ein treuer Blick, eine feuchte Hundenase, weiches Fell und ein sanftes Anstupsen – damit sagt der Hund „Ich mag dich wie du bist“. Die Therapiehunde können die häufig selbsterbauten und anscheinend undurchdringlichen Mauern einreißen und Patienten aus ihrer Lethargie herauslösen. Diese Patienten erkennen mit der Zeit, dass da jemand ist, der sie mit ihrer Behinderung akzeptiert, liebt und annimmt. Dieses Erlebnis öffnet die Tür für soziale Kontakte mit anderen Menschen, was sich wiederum auf das gesamte Lebensgefühl und eine positive Lebensqualität auswirkt.

Durch den Kontakt mit einem Therapiehund können bei Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen, die etwa an übersteigertem oder gemindertem Selbstbewusstsein bzw. Selbstwertgefühl leiden, diese Störungen reguliert und normalisiert werden. Der Kontakt mit dem weichen Hundefell hilft auch dabei, Muskelverspannungen und Verkrampfungen zu lösen oder zu mildern. Einen ähnlichen Effekt bewirkt die raue Hundezunge, die sich wie eine leichte Massage anfühlt. Durch das Spielen mit dem Hund werden neben der Motorik  - wie Greifen, Fangen, Werfen, Bücken usw. – auch die Kommunikation und damit die geistigen Fähigkeiten trainiert. Die Hunde sorgen für allgemeine Entspannung, Normalisierung der Muskelspannung, Steigerung der motorischen und sprachlichen sowie der geistigen Möglichkeiten. Kleine Aufgaben und Kommandos, die die Patienten bald selbst übernehmen können, geben ihnen ein Gefühl der Sicherheit und der Freude und rufen Akzeptanz hervor. Auch auf hyperaktive, aufgeregte und aufgebrachte Kinder haben Therapiehunde eine besänftigende Wirkung. Die Kinder beruhigen sich in Anwesenheit der therapeutischen Vierbeiner schnell, während die Tiere stille und eher in sich gekehrte Kinder unmerklich aus der Reserve locken. Auch hier gibt der Hund zu erkennen: Ich bin dein Freund. Ich mag und akzeptiere dich, wie du bist.

Die tiergestützte Therapie bzw. tiergestützte Fördermaßnahmen lindern und helfen heilen! So bewirkt ein Therapiehund bei behinderten Menschen, sich wieder mehr und besser auf andere Menschen einzulassen. Beim Streicheln der Hunde und beim Verteilen von Leckerchen erleben die behinderten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen Momente des Glücks und der Entspannung. Der gleichförmige Alltag und die damit einhergehende Routine werden unterbrochen und es werden neue, positive Eindrücke vermittelt. So tragen unsere Hunde zu einem ausgeglichenen, friedlichen und harmonischen Miteinander bei.

Wenn Sie einen Hund haben, der auf einer Kampfschmuser-Skala von Eins bis Zehn spielend übers Ziel hinausschießt und es locker bis zur „20“ schaffen würde und Sie der Ansicht sind, dass Ihr Engagement bei den Therapiehunden genau Ihr Ding wäre, dann nehmen Sie einfach Kontakt mit dem Verein auf.

www.therapiehunde-deutschland.team  –  Telefon: 0911.884008

 

Von: Sabine Beck (freie Journalistin - die.schreiberei.medienbuero@t-online.de), Donnerstag, 21. Oktober 2021 - Aktualisiert am Samstag, 15. Januar 2022

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