Kinder bedürfen unseres besonderen Schutzes

Wendelstein - Aus diesem Grund wird sich die Bürgerinitiative in Sperberslohe an der Aktion Mehr Sicherheit für Kinder des Rundfunksenders Antenne Bayern beteiligen.

  • Die Straße ist schmal und dient den Kindern als Fuß- und Radweg. Erlaubt sind 100 km/h.

    Die Straße ist schmal und dient den Kindern als Fuß- und Radweg. Erlaubt sind 100 km/h.

  • Mit diesen Plakaten wollen wir die fehlende Beschilderung notdürftig ersetzen.

    Mit diesen Plakaten wollen wir die fehlende Beschilderung notdürftig ersetzen.

  • 100 km/h in beide Richtungen sind hier eindeutig zu viel.

    100 km/h in beide Richtungen sind hier eindeutig zu viel.

  • Die Bushaltestelle befindet sich in einer Kurve ohne Wartebereich.

    Die Bushaltestelle befindet sich in einer Kurve ohne Wartebereich.

Zwei schulpflichtige Kinder müssen im südlichen Bereich von Sperberslohe die Staatsstraße als Schulweg benutzen. Es gibt keinen Fußweg, keinen Radweg, ja nicht einmal einen Seitenstreifen. Diese Straße ist sehr schmal, ein Ausweichen daher kaum möglich. Zu Schulbeginn ist es zudem noch dunkel und die Straße ist nicht beleuchtet. Hier ist die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h in beide Fahrtrichtungen erlaubt. Manche fahren auch noch schneller.

Nun wurde für die Schulkinder eine zusätzliche Bushaltestelle eingerichtet. Das ist gut so. Allerdings befindet sich die Haltestelle in einer Kurve. Es gibt weder eine Geschwindigkeitsbegrenzung, noch gibt es ein Hinweisschild, dass hier Schulkinder die Straße queren müssen. Es gibt auch keinen Wartebereich für die Kinder.

Das Landratsamt Roth sieht jedoch keinen Handlungsbedarf und die Unfallkommission vertritt die Ansicht, dass allein durch das Anhalten des Busses ja eine Geschwindigkeitsbegrenzung „erzwungen“ wird.

Die Schulkinder können jedoch weder vor, noch hinter dem Bus die Straße überqueren, da der Verkehr ja weiterhin fließt und die Sicht vom Bus noch zusätzlich eingeschränkt wird. Sobald der Bus weg ist, ist die Sicht zwar wieder besser, jedoch ist nun auch die „erzwungene“ Geschwindigkeitsbegrenzung weggefahren. Dumm gelaufen. Das sollte die Unfallkommission doch auch wissen.

Bei zulässigen 100 km/h in beide Fahrtrichtungen müssen die Schulkinder nun in der Kurve die Straße überqueren.

Herr Eckstein, hier könnten Sie doch einmal beweisen, dass Ihnen auch die Kinder anderer Eltern nicht gleichgültig sind. Die fehlende verkehrsrechtliche Ausschilderung (Aufgabe des Landratsamtes Roth) wird die Bürgerinitiative daher mit den Plakaten notdürftig ersetzen. Wir werden Sie darüber weiter informieren. Für Anregungen und Kommentare sind wir sehr dankbar. Dies können Sie auch über unsere Homepage www.buergerinitiative-sperberslohe.de tun.

Bitte fahren Sie im südlichen Bereich von Sperberslohe besonders vorsichtig. Die Kinder müssen die Straße auf einer Länge von rund 400 m nämlich auch dann als Fußweg nutzen, wenn sie auf den Spielplatz wollen oder ihre Freunde besuchen möchten. Vielen Dank.

 Bürgerinitiative Sperberslohe

Von: Hartmut Schröder (Sprecher der Bürgerinitiative), Donnerstag, 08. Februar 2018 - Aktualisiert am Mittwoch, 14. Februar 2018
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Bürgerinitiative Sperberslohe« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/biss-sperberslohe
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