Nach Auschwitz mit dem eMPORIUM Schwanstetten e.V.

Oświęcim, Polen - Vom 16.08. bis 19.08.2019 begaben sich neun Jugendliche, gemeinsam mit dem eMPORIUM Schwanstetten e.V., auf die Spurensuche des Terrors und besuchten die Gedenkstätten in Auschwitz. Untergebracht war die Reisegruppe direkt in Oświęcim (Polen), der knapp neunundreißigtausend Seelen-Stadt, welche durch das Konzentrationslager traurige Berühmtheit erlangt hat.

  • © eMPORIUM Schwanstetten

  • Der Torbogen mit der Aufschrift "Arbeit macht frei"

    Der Torbogen mit der Aufschrift "Arbeit macht frei"
    © eMPORIUM Schwanstetten

  • Häftlingskleidung im Hintergrund.

    Häftlingskleidung im Hintergrund.
    © eMPORIUM Schwanstetten

  • Baracke der Männer

    Baracke der Männer
    © eMPORIUM Schwanstetten

  • Torbogen des Vernichtungslagers Auschwitz Birkenau.

    Torbogen des Vernichtungslagers Auschwitz Birkenau.
    © eMPORIUM Schwanstetten

  • Viehwagon in denen Menschen transportiert wurden.

    Viehwagon in denen Menschen transportiert wurden.
    © eMPORIUM Schwanstetten

  • Frauenbaracke

    Frauenbaracke
    © eMPORIUM Schwanstetten

  • Leere Hülsen in denen sich Zylon B befand

    Leere Hülsen in denen sich Zylon B befand
    © eMPORIUM Schwanstetten

  • Zyklon B

    Zyklon B
    © eMPORIUM Schwanstetten

  • Beschriftete Koffer

    Beschriftete Koffer
    © eMPORIUM Schwanstetten

  • Latrinen, kein stilles Örtchen

    Latrinen, kein stilles Örtchen
    © eMPORIUM Schwanstetten

  • Kinderbaracke

    Kinderbaracke
    © eMPORIUM Schwanstetten

  • Der Versuch von Häftlingen den Kindern eine angenehme Umgebung zu schaffen.

    Der Versuch von Häftlingen den Kindern eine angenehme Umgebung zu schaffen.
    © eMPORIUM Schwanstetten

  • Gaskammer

    Gaskammer
    © eMPORIUM Schwanstetten

  • Krematorium

    Krematorium
    © eMPORIUM Schwanstetten

  • Kratzspuren an der Wand - stumme Zeugen aus der Hölle

    Kratzspuren an der Wand - stumme Zeugen aus der Hölle
    © eMPORIUM Schwanstetten

  • Persönliche Bilder der inhaftierten Menschen

    Persönliche Bilder der inhaftierten Menschen
    © eMPORIUM Schwanstetten

  • © eMPORIUM Schwanstetten

  • © eMPORIUM Schwanstetten

  • © eMPORIUM Schwanstetten

  • © eMPORIUM Schwanstetten

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  • Die "Judenrampe" einige Kilometer von Auschwitz Birkenau entfernt. Der direkte Transport in das Vernichtungslager erfolgte ab 1944.

    Die "Judenrampe" einige Kilometer von Auschwitz Birkenau entfernt. Der direkte Transport in das Vernichtungslager erfolgte ab 1944.
    © eMPORIUM Schwanstetten

  • © eMPORIUM Schwanstetten

Am Samstag besuchte die Reisegruppe das Konzentrationslager Auschwitz I. Es wurde 1940 als Konzentrations- und Arbeitslager eingerichtet. 300 Juden aus Oświęcim selbst wurden für den Bau als Zwangsarbeiter herangezogen, bevor am 20. Mai 1940 der erste Häftlingstransport eintraf. Alte polnische Armeekasernen waren der Grundstock des Lagers, welche durch 18 Backsteingebäude, einen Krankenbau und Lagergefängnis, dem Block 11, aufgestockt wurden. Die Ausstellungsstücke in den Gebäuden, unter ihnen menschliche Haare, welche zur Herstellung von Wehrmachtsmänteln dienten, unzählige Schuhe, Koffer und andere persönliche Gegenstände, ließen erahnen, wie viele Menschen hier inhaftiert waren. Hinter jedem Gegenstand, von denen es unzählige gab, stand ein menschliches Schicksal. Die harten Fakten ließen den Zuhörer erschaudern, die Räume mit ihren dargebotenen Dingen waren jedem Jugendlichen eindrücklich haften geblieben. 

Am Nachmittag begab sich die Reisegruppe nach Krakau, um ein wenig Abstand zum Erlebten zu bekommen, denn bereits am Sonntag kam der zweite Teil des Aufenthaltes. Sonntagvormittag stand das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau auf dem Programm. Das wohl Eindrücklichste waren hier die Baracken, der Torbogen, durch die Millionen Menschen zur Vernichtung transportiert wurden, und die Einrichtung der luftigen Behausungen. Man erhielt einen starken Eindruck vom Lageralltag und davon, welche menschlichen Tragödien sich an diesem Ort abspielten. Wie Lukas H., einer der Jugendlichen, treffend feststellte: „Trotz des Sonnenscheins ist dies ein ziemlich dunkler Ort!“.

1,5 Millionen Menschen fanden hinter Mauern und Stacheldraht den Tod. Dieser Ort zeigt, was Menschen im Stande sind aus Hass zu tun. Allen wird dieses nachdenkliche Wochenende ein Leben lang in Erinnerung bleiben. Das eMPORIUM bedankt sich bei der Sparkasse Mittelfranken-Süd und dem SPD Ortsverein Schwanstetten für die finanzielle Unterstützung zur Umsetzung dieses Projektes.

eMPORIUM Schwanstetten e.V.
Besuchen Sie uns auch im Internet unter www.emporium-schwanstetten.de

info@emporium-schwanstetten.de 

Von: Mike Müller (1. Vorstand), Mittwoch, 21. August 2019 - Aktualisiert am Donnerstag, 29. August 2019
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »eMPORIUM Schwanstetten e.V.« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/emproiumschwanstetten
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Kommentare

  • Markus Streck Do., 22. August 2019 Teilen:

    Ja, es ist immer wieder erschreckend, wozu Menschen imstande waren – und sind.

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