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Newsletter und Co. – Was tun gegen Spam?

Region - Jeden Tag dasselbe Spiel: Massenhaft unerwünschte E-Mails im geschäftlichen und im privaten E-Mail-Postfach. Allein das Löschen kostet wertvolle Zeit und ist vor allem eine wahre Sisyphusarbeit, die nie zu enden scheint. Was kann man gegen das Ärgernis der Spam-E-Mails und ihre Risiken tun?

  • Spam

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    © Cassp

  • DSP Titel

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Spam-E-Mails sind kein Spaß, denn sie belästigen die Empfängerinnen und Empfänger nicht nur mit unseriösen Angeboten und Versprechungen, sondern bergen obendrein erhebliche Risiken. Ein wichtiges Thema ist hier der Versuch des Datenklaus mit sogenannten Phishing-Mails. In diesen werden zum Beispiel Links auf gefälschte Bankseiten versandt, auf denen man dann zur Eingabe sensibler Daten aufgefordert wird. Hier ist die oberste Regel, wirklich immer zu schauen, ob man auch zum Beispiel wirklich auf der Website seiner Bank gelandet ist, indem man die Links in der E-Mail mit der Internetadresse der Bank vergleicht. Bei Abweichungen kann man entweder die E-Mail löschen, oder – wenn man sich nicht sicher ist, ob sie echt ist – einfach bei der Bank anrufen, um diese zu verifizieren.

Keine Anhänge von unbekannten Absendern öffnen!

Wichtig ist, die E-Mails und die verlinkten Websites genau zu prüfen und beim aller geringsten Zweifel seine Daten, insbesondere Passwörter, nicht einzugeben. Ein weiteres Risiko ist Schadsoftware, die via E-Mail auf jeden Computer eingeschleust werden kann. Daraus resultiert die zweite Regel: Niemals Anhänge von unbekannten Absendern öffnen! Beim geringsten Verdacht den – vermeintlich korrekten – Absender anrufen und sich zuvor rückversichern, dass dieser die E-Mail samt Anhang tatsächlich versandt hat.

Vorbeugen statt löschen

Nicht jede unerwünschte E-Mail ist Spam. Für so manchen Verteiler hat man sich angemeldet, ohne sich zu erinnern. Andere sind nicht mehr interessant. Sind die Absender seriös, meldet man sich am besten ab und ärgert sich nicht mehr. Die Abmeldung muss mindestens so einfach möglich sein wie die Anmeldung. Wird nicht auf die Abmeldung reagiert, kann man sich beschweren. Am besten gleich beim Datenschutzbeauftragten des Unternehmens.

Grundsätzlich sollte man die Erlaubnis für die Zusendung von Nachrichten – auch via SMS und anderen Kanälen – nur dann erteilen, wenn man ernsthaftes Interesse an den Informationen hat.

Spamfilter nutzen

Um sich vor dem richtigen Spam zu schützen, nutzt man am besten einen Spamfilter. Entweder den seines E-Mail-Providers oder seines E-Mail-Programms. Grundsätzlich muss man dabei angeben, welche Eigenschaften eine E-Mail hat, die man nicht erhalten möchte. So kann man beispielsweise E-Mails mit bestimmten Begriffen im Betreff oder von bestimmten Absendern automatisch in den Spam-Ordner verschieben lassen. Nimmt der Spam trotz allem überhand, kann man die Notbremse ziehen, indem man sich eine neue E-Mail-Adresse zulegt und die bisherige löscht. Seine Kontakte sollte man über diesen digitalen Umzug natürlich rechtzeitig informieren.

Sie haben Fragen? Senden Sie uns diese oder gerne auch Themenvorschläge per Mail oder rufen Sie uns an: 09122 / 69 373 02, aprinz@datenschutz-prinz.de  – www.datenschutz-prinz.de

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Von: Andrea Prinz (Datenschutzbeauftragte ), Dienstag, 26. März 2024 - Aktualisiert am Montag, 22. April 2024
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »DATENSCHUTZ PRINZ« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/datenschutz-prinz

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