Notenstress - 3 Tipps für schnelle Besserung

Region - Alle Eltern wünschen sich ein möglichst gutes Abschneiden ihres Nachwuchses im schulischen Bereich. Schließlich wird hier der Grundstein für die berufliche Zukunft gelegt.

  • © Photo by element5digital on Unsplash @michaeljinphoto

Doch was ist zu tun, wenn ernste Probleme auftreten, die sich in den Zeugnissen widerspiegeln? In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf drei einfache aber nützliche Lösungsansätze.

Analyse mit den Lehrkräften

Gerade während der Pubertät sind Kinder nicht unbedingt gut zugänglich für die Ratschläge ihrer Eltern. So kann schon die Analyse des wahren Problems unter Umständen recht schwer fallen. Dann lohnt es sich, das Gespräch mit den verantwortlichen Lehrern zu suchen. Zu ihrem Beruf gehört es, eine Einschätzung zur aktuellen Lage geben zu können.

Im gemeinsamen Gespräch lässt sich klären, wo die Probleme tatsächlich zu verorten sind. Wird zu wenig Zeit für das Lernen aufgewendet? Fehlen die sozialen Kontakte für die Verankerung im schulischen Umfeld? An diesen ersten Eindrücke können dann die Ansätze zur Lösung des Problems anschließen.

Nachhilfe als Unterstützung

Viel zu viele Eltern scheuen sich davor, ihren Kindern konsequent Nachhilfe zu geben. Tatsächlich ist der Stundenplan ohnehin prall gefüllt und es scheint kaum noch Platz für Extrastunden zu geben. Auf der anderen Seite ist die gezielte Unterstützung durch pädagogische Fachkräfte sehr viel effizienter als der auf Gruppen zugeschnittene Unterricht in der Schule. Im Internet steht zudem ein riesiges Angebot an unterschiedlichen Lehrkräften zur Verfügung, die fachspezifisch auf Schwachstellen eingehen und diese gemeinsam beheben. Deutlich wird dies zum Beispiel auf der Seite der Nachhilfe in München.

Falls die Kosten einer professionellen Nachhilfe nicht getragen werden können, so stehen noch weitere Möglichkeiten zur Verfügung. Eltern können ihre Grundschüler zum Beispiel noch sehr gut selbst unterstützen. Vielleicht gibt es auch in der Nachbarschaft etwas ältere Schülerinnen und Schüler, die selbst in der Schule gut abschneiden und die sich mit Nachhilfe etwas hinzuverdienen möchten. In der Regel tragen solche Maßnahmen sehr schnell Früchte und sind per se eine gute Wahl. Entscheidend dafür sind allerdings die Akzeptanz und das Verständnis der betroffenen Schüler.

Langfristige Ziele vereinbaren

Doch wohin soll die Reise nun mit der neuen Unterstützung gehen? Für diesen Zweck hilft es, sich gemeinsam mit dem Nachwuchs das nächste Ziel zu überlegen. Im gemeinsamen Gespräch zeigt sich so manche Möglichkeit, um neue Motivation zu schaffen. Wie wäre es mit einer attraktiven Belohnung, sofern die Versetzung in die nächste Klassenstufe erreicht wird? Vielleicht ist auch ein Notenschnitt von mindestens 2,5 ein vernünftiges Ziel, mit dem gearbeitet werden kann.

Wichtig ist, den Schülerinnen und Schülern hier die langfristige Perspektive aufzuzeigen, für die sich ihre Mühe lohnt. So haben sie die Möglichkeit, einen Sinn in ihren zusätzlichen Arbeiten zu sehen, der sich ihnen oft nicht erschließen mag. Im Idealfall werden die Ziele dann schriftlich festgehalten, um gemeinsam mit den Eltern eine Art Vertrag für das Erreichen des Lernziels zu schließen. Dann steht schwarz auf weiß geschrieben, was genau erreicht werden muss, um sich die Belohnung zu sichern. Viel größer dürfte natürlich der langfristige Mehrwert sein, der mit dem zusätzlichen Einsatz in der Schule verbunden ist.

Von: Steffi Tufan, Freitag, 18. September 2020
Empfehlen Sie diesen Artikel:

Kommentar schreiben

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.