Rückblicke, Ausblicke, Einblicke beim Neujahrsempfang des BDS Wendelstein mit 55 jährigen Bestehen des Ortsverbandes

Wendelstein - Mit einer besinnlichen ökumenischen Andacht begann der traditionelle Neujahrsempfang des Bundes der Selbstständigen (BDS) – Ortsverband Wendelstein in Wendelstein. Anschließenden versammelten sich die rund 80 Gäste aus Unternehmern, Vereinen, Verbänden und dem öffentlichen Leben im Martin-Luther-Haus.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Hermann E. Hein, folgten Grußworte von Gabriele Sehorz, der Präsidentin des BDS-Bayern, die das Oberthema des Neujahrsempfangs „Fachkräftemangel“ sogleich ansprach.

Die Grußworte des 1. Bürgermeisters Werner Langhans waren zur allgemeinen Lage, sowie dass Politik und Wirtschaft immer an einem Strang ziehen muss, die gesamtpolitische Weltlage im Blick behalten wird und nicht durch weitere „Brexite“ Europa geschwächt wird. Er bezeichnete es als Rückschritt ins Mittelalter. Dagegen bewertete er die Entwicklung Wendelsteins sehr positiv. Gemeinsam habe man viel geschafft, auch weil Probleme auf demokratischem Weg gelöst würden, wie z.B. bei der Ausweitung des Gewerbegebiets, das sehr moderat vonstatten gehen soll.

Der wirtschaftspolitische Sprecher und Handwerkspräsident, Thomas Pirner, war als Gastredner eingeladen. Zu Beginn sorgte er gleich für Gelächter mit seiner Aussage, „keine lange Rede“ halten zu wollen. Er lobte das Netzwerk BDS als ein Miteinander, bei welchem ein steter Austausch erfolge. Er selbst wolle Denkansätze vermitteln, Anregungen geben, jedoch keine Vorschriften machen. Der Fachkräftemangel sei groß, viele Bereiche seien oft 6 bis 7 Monate nicht besetzt. Es bedürfe vorausschauender Planung, dem entgegenzuwirken, z.B. Arbeitsplätze attraktiv zu gestalten. Gute Bezahlung sei nicht alles, es müssten auch oft neue Wege gegangen, das Augenmerk verstärkt auf Fort- und Weiterbildung gelegt, flexible Perspektiven gegeben werden, die Arbeitszeit flexibel sein. Talentmanagement sollte gefördert, vermehrt die Mitarbeiter auf Meisterschaften geschickt werden. Vor allem müsse das Marketing in der Metropolregion für Bekanntheit sorgen, nicht nur in Wendelstein, um Mitarbeiter anzulocken. Als problematisch sieht er, selbst vom Handwerk her kommend, dass von den 70 Stadtratsmandaten nur 5 Handwerker innehaben. Deshalb seien Interessen kleinerer Unternehmen in der Wirtschaft oft schwer durchzusetzen. Als sehr wichtiges Thema sehe er die Digitalisierung an, sich damit auseinanderzusetzen, es hänge einfach zu viel daran, Smartphone, Computer, mittlerweile unverzichtbare Arbeits- und Kommunikationsmittel.

Als Gastgeschenk überreichte Hermann Hein Handwerkspräsident Pirner, der ein bekennender „Clubberer“ ist, ein Tipp Kick Spiel zur eigenen Strategieumsetzung im Fußballspiel.

Besonders geehrt wurde Pauline Vorbrugg, Sie verkörperte 3 Jahre das Wendelsteiner Christkind das vom BDS-Wendelstein organisiert wird. Sie verbreitete mit ihrer offenen Art in Kindergärten, Schulen und Seniorenheimen die Weihnachtszeit worüber sich Groß- und Klein sehr freuten!

Anschließend wurden noch beim Genuss des leckeren Buffets, dass das neueröffnete Unternehmen „Intermezzo“ in Wendelstein geliefert hatte, und mit musikalischer Untermalung durch die Wendelsteiner Band „Weidwingl“ Erfahrungen ausgetauscht und diskutiert.

Von: Hermann Hein (Vorstandschaft des BDS-Wendelstein), Dienstag, 05. Februar 2019 - Aktualisiert am Freitag, 15. Februar 2019
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »BDS-Wendelstein »Bund der Selbstständigen«« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/bds-wendelstein
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