Systematische Ausbildung führt in Worzeldorf zum Erfolg

Worzeldorf - Auch 2015 ist FF Worzeldorf wieder viel gefragt - Leistungsabzeichen technische Hilfeleistung bestanden

  • Nach den bestandenen Prüfungen liegt der Verletzte F. Rebel am Boden, in der vorderen Reihe die erste, dahinter die zweite Gruppe. Rechts die Schiedsrichter Oliver Hartman, Norbert Strobel und Markus Haas (v.r.n.l.).

    Nach den bestandenen Prüfungen liegt der Verletzte F. Rebel am Boden, in der vorderen Reihe die erste, dahinter die zweite Gruppe. Rechts die Schiedsrichter Oliver Hartman, Norbert Strobel und Markus Haas (v.r.n.l.).
    © Thomas Karl

  • Daniel Barfus erklärt die Handhabung des hydraulischen Hebers.

    Daniel Barfus erklärt die Handhabung des hydraulischen Hebers.
    © Thomas Karl

  • Zum Einsatz THL fertig!

    Zum Einsatz THL fertig!
    © Thomas Karl

  • Fertig zur Befreiung des Verletzten.

    Fertig zur Befreiung des Verletzten.
    © Thomas Karl

  • Auch der starke Wind konnte den Einsatz nicht bremsen.

    Auch der starke Wind konnte den Einsatz nicht bremsen.
    © Thomas Karl

Bis Ende August wurden die Aktiven der FF Worzeldorf zu 38 Einsätze gerufen, 2014 waren es im gleichen Zeitraum 53 Alarmierungen. Dabei ist die Zahl der Löscheinsätze nahezu gleichgeblieben (17 gegenüber 18), auch gab es trotz Hitzerekorden keine Waldbrandserie oder größere Schadensfeuer. Dagegen hat sich die Zahl der Hilfeleistungen gegenüber 2014 fast halbiert, da in diesem Jahr eine Häufung heftiger Unwetter in Nürnberg ausblieb.

Mitte September wird von den Aktiven in Bonn ein neues Fahrzeug für den Katastrophenschutz abgeholt und kommt nach Kontrolle und Inventarisierung bei der Berufsfeuerwehr als Ersatz für ein altes Löschfahrzeug, Baujahr 1989, nach Worzeldorf. Der FF Worzeldorf ist seit der Eingemeindung 1972 nach Nürnberg ein Katastrophenschutzzug angegliedert. Im Rahmen der Neustrukturierung des Katastrophenschutzes wurde zunächst das Löschgruppenfahrzeug eingezogen und durch ein städtisches Fahrzeug ersetzt, außerdem gehört zu der Einheit noch ein Schlauchwagen. Mit dem neuen Fahrzeug ist die vom Bund finanzierte Einheit wieder komplett.

Daneben wird die systematische Ausbildungsarbeit weiter fortgesetzt. Nach dem bay. Jugendleistungsabzeichen im Juni haben Ende Juli zwei Gruppen die Prüfung für das Leistungsabzeichen Technische Hilfe bestanden. 16 Aktive der Freiwilligen Feuerwehr bestanden trotz des Sturmtiefs die Prüfung für das Leistungsabzeichen „technische Hilfe“, darunter drei junge Damen für die Stufe eins in Bronze sowie 4 Feuerwehrmänner für die letzte Stufe sechs in Gold auf rotem Grund.

In 240 Sekunden hatten die Kandidaten. eine anspruchsvolle Aufgabe zu bewältigen:, Erkunden, Absichern und Ausleuchten der Unfallstelle, Sicherstellen des Brandschutzes und Bereitstellen der Geräte, Betreuen des Verletzten und Unterbauen des Fahrzeuges sowie Vornehmen und Handhabung des hydraulischen Spreizers und der Schere. Zuvor galt es noch in Einzelaufgaben, die Lage von Einsatzmitteln zu kennen und die Handhabung und Sicherheitsvorschriften der Geräte zu erläutern.

Zuerst bestand die Gruppe für das bronzene Leistungsabzeichen, ergänzt durch Gruppenführer Martin Metz mit Stufe 6 und Maschinist Fabian Schulz (Stufe 4) die Prüfung in der Sollzeit mit sicherer Gerätekunde: Michael Dietzel, Jasmin Hacker, Marlies Körner, Sarah Lehner, Hubert Mahlich, Marco Pröbster und Philipp Rögner.

Anschließend folgte eine gemischte Gruppe – ergänzt durch Martin Metz und Fabian Schulz, die unter den gestrengen Blicken der Schiedsrichter, Markus Haas aus Katzwang, Oliver Hartmann aus Kornburg und Norbert Strobel aus Worzeldorf die Aufgaben in der Sollzeit und mit souveränem Wissen in den Einzelaufgaben lösten: Sebastian Schubert erhielt das Abzeichen Stufe zwei in Silber, Kilian Stetter in Gold, Sebastian Schneider die Stufe vier in Gold auf blauem Grund. Daniel Barfus erreichte Stufe 5, Gold auf grünem Grund und Florian Bischof, Christian Peuntinger, Florian Schneider erhielten die höchste Stufe in Gold auf rotem Grund.

Dabei verfolgt die Wehr einen regelmäßigen Zwei-Jahres-Turnus, im Jahr dazwischen wird immer eine Prüfung für das Abzeichen Löscheinsatz abgelegt. So werden immer wieder die Grundlagen für eine effiziente Einsatztätigkeit geübt. Und im Herbst ist noch die Prüfung für die deutsche Jugendleistungsspange geplant. 

Die Jugendfeuerwehr Worzeldorf freut sich über Nachwuchs ab 14 Jahren. Das Winterhalbjahr ist eine gute Gelegenheit, die Gruppe kennenzulernen und erste Schritte zu machen, bevor das Übungsprogramm an den Geräten im Frühjahr wieder beginnt. 

Von: Thomas Karl, Samstag, 05. September 2015 - Aktualisiert am Samstag, 05. September 2015
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Freiwillige Feuerwehr Worzeldorf« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/ffwworzeldorf
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