Warum die Initiative rettet den Wald?

Wendelstein - Warum die Initiative rettet den Wald? Es ist wegen meiner Liebe zu den Kräutern , Pflanzen, Bäumen, der Erde und zu uns Menschen. Hört sich vielleicht sehr zart an, aber im Grunde ist es genau das. Was will ich hier gestalten und meinen Kindern und Enkeln hinterlassen? Außerdem rieche ich lieber frische Luft als Abgase, höre lieber Vogelgezwitscher als Straßenlärm, esse lieber Wildkräuter als Gewächshausgemüse, trinke lieber frisches Leitungswasser, als Mineralwasser aus der Plastikflasche.

Die Initiative wurde gegründet, als wir erfahren hatten, dass Wald abgeholzt werden sollte, um Bauland zu gewinnen. Der erste Gedanke war, dass es doch unmöglich ist, Wald in der heutigen Umweltsituation, noch dazu, da wir so nah an der Autobahn wohnen, zu roden. Daraufhin hatten wir im Februar 2018 Unterschriften gesammelt, um Wald in Wendelstein zu erhalten und diese Unterschriftenlisten bei einer Gemeinderatssitzung dem Bürgermeister übergeben. Es wurde tatsächlich Fläche aus dem Flächennutzungsplan herausgenommen. Hierfür ein Dankeschön im Namen der Bäume. Doch es ist immer noch wertvoller Wald und Wiese im Flächennutzungsplan.

Lohnt es sich, sich dafür einzusetzen?

Das zu erläutern scheint mir widersinnig, da es eine Tatsache ist, dass wir nur im Miteinander mit der Natur hier auf der Erde leben können. Es gibt genügend Studien darüber, dass der stetige Flächenverbrauch uns Menschen schadet. Und ich verstehe es, wenn junge Menschen ein Zuhause für ihre Familien bauen wollen.

Muss dafür in unserer heutigen Zeit noch Fläche versiegelt werden?
Gibt es nicht genug Fläche, die umstrukturiert werden kann?
Was atmen wir, wenn wir keinen Sauerstoff von den Bäumen erhalten?
Wie soll Regenwasser versickern und wieder zu Trinkwasser gereinigt werden?
Was essen wir, wenn Anbauflächen für unsere Nahrungsmittel immer weniger werden?
Wo sollen die Vögel wohnen, die Insekten ihre Nester bauen?

Die Fragen sind:

Wo können wir noch mehr Bäume pflanzen?
Wo können wir Flächen wieder renaturieren ?
Wie können wir eine Architektur schaffen, die sich mit der Natur gestaltet?
Wie können wir hier auf der Erde leben und von ihrer und unserer Vielfalt profitieren?
Indem wir Flächen versiegeln, versiegeln wir unsere Lebensgrundlage: Wasser, Luft, Nahrung.

Liebe Leserinnen und Leser, gehen sie eine Stunde durch die Stadt spazieren und dann eine Stunde durch den Wald. Sie spüren und kennen den Unterschied!
Die Bäume geben uns nicht nur unsere Grundbedürfnisse. Sie reinigen uns auch im Geist. Wenn wir im Gedankenwirrwarr stecken, ist es so wohltuend durch den Wald zu gehen. Danach ist uns vieles klarer.

Nun sagen Sie vielleicht: hier in Wendelstein ist doch noch genug Wald. Ja, wir haben Wald hier, wunderschön und es darf gerne noch mehr werden! Auch Flächen die wild wachsen dürfen, sollen mehr werden, damit unsere Vielfalt an Pflanzen und Tieren wieder mehr wird. Es braucht ein Umdenken in den Köpfen der Menschen. Eine Wertschätzung und Achtsamkeit der Natur gegenüber und wir sind ein Teil der Natur. Eine Wertschätzung der Lebensmittel die uns die Natur schenkt, den Bauern gegenüber, die mit ihrer Arbeit uns ernähren.

Unterstützen wir uns gegenseitig um eine lebenswerte Umgebung zu schaffen. Es findet gerade ein großer Wandel statt in Klima, Gesellschaft und Politik. Lasst uns den Wandel sanft gestalten mit der Natur zusammen.

Ein Dankeschön an alle bisherigen Mitbürgerinnen und Mitbürger die unsere Intitiative mit ihrer Unterschrift unterstützt haben.

Weitere Unterschriftenlisten gibt es unter: www.Rettet-den-Wald.com
oder bei Brigitte Reischle, Eichengrund 1, 90530 Wendelstein

Brigitte Reischle

Von: Brigitte Reischle, Sonntag, 10. Februar 2019 - Aktualisiert am Mittwoch, 20. Februar 2019
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Initiative Petition Wendelstein "Jeder Baum zählt - Rettet den Wald"« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/rettet-den-wald
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