Verkehrssicherheit in der Ringelnatzstraße

Kornburg - Katzwang - Vor einigen Monaten kam es in der Ringelnatzstraße am Ortsausgang von Kornburg in Richtung Katzwang zu einem weiteren Unfall, bei dem ein Motorradfahrer tödlich verunglückte. Grund war, dass der Motorradfahrer kurz nach der neuen Stichstraße „Herbert-Maas-Straße" überholen wollte und mit einem PKW zusammenstieß

In diesem Bereich wird leider oft überholt, ohne auf den abbiegenden Verkehr zu achten. Diese Gefahrenstelle sollte möglichst schnell entschärft werden. Deshalb habe ich in einem Antrag an die Verwaltung vorgeschlagen, die Verkehrssicherheit auf der gesamten Ringelnatzstraße zu überprüfen. Im Verkehrsausschuss wurde nun von der Verwaltung folgendes berichtet:

„Die örtliche Situation in der Ringelnatzstraße (Staatsstraße 2407) zeigt nach Auswertung der Unfallstatistik sowohl im Bereich des westlichen Ortsausgangs von Kornburg als auch im Bereich von Greuth ein weitgehend unauffälliges Bild. Gleichwohl liegen Anhaltspunkte vor, die eine Überprüfung möglicher Mängel erforderlich machen.

Die Stadt Nürnberg hat das Staatliche Bauamt Nürnberg daher gebeten, im Bereich des Kornburger Ortsausgangs eine Griffigkeitsmessung und eine Neumarkierung der Fahrbahn durchzuführen. Sollten jedoch Griffigkeitsmängel bestehen, ist es unter Umständen erforderlich, die Fahrbahndecken instand zu setzen und dann eine Neumarkierung zu erstellen.

Im Bereich von Greuth fehlen an der Bushaltestelle sichere Wartebereiche für die Fahrgäste und auch eine Querungshilfe würde mehr Sicherheit für Busfahrgäste bringen. Auch hier sind an sich bauliche Maßnahmen erforderlich. Auch da handelt es sich um den Bereich der Staatsstraße 2407, für den das Staatliche Bauamt Nürnberg für planerische und bauliche Maßnahmen zuständig ist, da die Straßenbaulast beim Freistaat Bayern liegt. Die verkehrsbehördliche Zuständigkeit liegt beim Verkehrsplanungsamt der Stadt Nürnberg.

Nachdem die oben genannten baulichen Maßnahmen aufgrund des Fehlens des Merkmals Unfallhäufungsstelle nicht höher priorisiert werden können, muss zunächst durch verkehrsregelnde und verkehrsüberwachende Maßnahmen versucht werden, die Hauptunfallursachen anzugehen.

Der Sachverhalt wird mit dem Staatlichen Bauamt Nürnberg und dem Polizeipräsidium Mittelfranken in Bezug auf ein Überholverbot im innerörtlichen Bereich von Kornburg (zwischen Kornburger Hauptstraße und Herbert-Maas-Straße, einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h bis zur Kanalbrücke sowie 50 km/h und ein Überholverbot im Bereich der Bushaltestelle »Greuth« besprochen.“

Ich bin der Meinung, dass alle Ursachen bei einer verminderten Fahrgeschwindigkeit zumindest zu geringeren Unfallfolgen bzw. zur Vermeidung eines Zusammenpralls führen könnten. Deshalb hoffe ich auf eine baldige Umsetzung der Maßnahmen.

Öffentlicher Nahverkehr im Nürnberger Süden – Linie 53

Derzeit erfolgt verwaltungsintern die fachliche Prüfung der Möglichkeiten, um die bestehende ÖPNV-Bedienung im Nürnberger Süden – auch stadtgrenz­überschreitend – zu verbessern. Um eine sachliche Diskussion führen zu können, werden derzeit sowohl die betrieblichen und baulichen Aufwendungen als auch die verkehrlichen und monetären Wirkun­gen der denkbaren Angebotsveränderungen ermittelt sowie Gespräche mit den benachbarten Aufgabenträgern geführt. Diese Vorarbeiten werden voraussichtlich im IV. Quartal 2019 fertig sein. Eine Behandlung im Stadtrat wird dann voraussichtlich Anfang 2020 stattfinden können.

Ihr Harald Dix

Ehrenamtliches Mitglied des Nürnberger Stadtrates

SPD – Fraktion

Von: Harald Dix (Stadtrat), Mittwoch, 25. September 2019 - Aktualisiert am Sonntag, 29. September 2019
Weitere Informationen, Artikel und Termine von »Harald Dix« finden Sie unter: www.meier-magazin.de/harald-dix
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